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FIAT CLUB TORINO | Home > Unser Club > Geschichte

Die Geschichte unseres Clubs

Ein Aufzug in 3 Akten

1. Akt: DIE ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit, im Juni 1988, in der "nördlichsten Stadt Italiens", die den Namen "Regensburg" trägt. Mitten im Herzen der Altstadt, genauer gesagt am Domplatz, trafen sich 6 fanatische junge Leute mit ihren "tollen Kisten", um Erfahrungen auszutauschen. Es dauerte nicht lange, bis man auf die Idee kam, einen eigenen Club zu gründen. Ein Panda-Club sollte es sein! Nach einigen Überlegungen kam man jedoch zu dem Entschluß, alle Fiat-Fahrer einzubinden. GOTT SEI DANK! Jetzt fehlte nur noch ein passender Name. Also fuhr man in einer lauen Sommernacht zur Walhalla, um dort in Ruhe zu überlegen. Um 2 Uhr morgens war es so weit, der FIAT-CLUB-TORINO war geboren! Schnell sprach es sich herum, daß in Regensburg ein Fiat-Club sein Unwesen treibt und immer mehr wollten dabei sein. Zur ersten Versammlung, ca. 1-2 Monate später, erschienen erstaunlicherweise fast 30 Interessenten. Darunter auch ein gewisser RICHARD WAGNER, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Geringsten erahnen konnte, auf was er sich da eingelassen hatte. Im November 1988 begann sich unser Verein zu ordnen, es wurde eine Vorstandschaft gewählt und eine Satzung erhoben. Unser "Komponist" (1. Vorstand) wurde Richard Wagner. Schnell ging die Entwicklung weiter. Im März 1989 fuhren wir zu den umliegenden Fiat-Händlern, um am alljährlich stattfindenden Frühlingsfest teilzunehmen und dort ein paar neue Mitglieder zu gewinnen. Bereits im Mai 1989 nahmen wir am Deutschlandtreffen in Ingolstadt teil und machten die Erfahrung, daß alte Fiat-Fahrer sehr gesellige Menschen sind. Nette Kontakte zu anderen Vereinen wurden geknüpft. Schon im November 1989 zählten wir zur Jahreshauptversammlung 40 zahlende Mitglieder, die Angehörigen noch nicht mitgerechnet! Puuh! Ganz schön viel geschafft in einem Jahr!

2. Akt: DIE ENTWICKLUNG IN DEN 90ERN

Zwei große Ereignisse prägten den Beginn der 90er Jahre:
1. Unser Verein beschließt, das Kürzel "e.V." zu tragen. Das war zu diesem Zeitpunkt noch eine große Herausforderung für uns, die auch erstmals eine außergewöhnliche finanzielle Belastung mit ungewissem Ausgang nach sich zog. Dank unseres 1. Vorstandes erwies sich auch dieser Schritt als "Klacks"!
2. Eine so genannte "Clubmeisterschaft" wurde eingeführt. Dadurch kam es unter einigen Mitgliedern zu erbitterten Kämpfen, die jedoch immer lustig und fair ausgetragen wurden. Da es ab jetzt für die Teilnahme an sämtlichen Unternehmungen Punkte gab, wollte natürlich jeder soviel wie möglich für sich ergattern. Ein angenehmer Nebeneffekt stellte sich ein, die Veranstaltungen wurden nun noch zahlreicher besucht.

Natürlich wuchs unser Verein weiter und wir konnten im April 1991 bereits unser 50. Mitglied begrüßen. So wurden wir langsam älter und ruhiger. Halt, da war ja noch die Jugendarbeit in Form von Richards Sohn! Die intern genannte "Uno-Truppe" war 1993 geboren und sorgte wieder für jugendlichen Esprit. Schnell bekam sie Zuwachs. Die "jungen Wilden" fuhren von Treffen zu Treffen. Und auch wir "Alten" fuhren von Deutschlandtreffen zu Deutschlandtreffen, wobei fast keines ausgelassen wurde! Dank reger Unterstützung unserer umliegenden Fiat-Händler war es uns nun auch möglich, clubübergreifende Veranstaltungen zu planen. Dies waren z. B. unsere gut angenommenen "Gaudi-Rallyes" oder auch Öffentlichkeitsarbeit in Form von Spenden für bedürftige Kinder, die uns einen sehr guten Ruf über die Stadtgrenzen hinaus brachten. Unsere "Uno-Truppe" wurde nach dem Besuchen mehren regionaler Treffen immer heißer und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die ersten Treffen organisiert wurden. Im Juni 1997 blies der Fiat-Club-Torino sein Halali zum 1. Internationalen Uno-Treffen. Sage und schreibe knapp 200 Fahrzeuge und ihre Besitzer fanden sich in Regensburg ein, um Erfahrungen auszutauschen und Spaß miteinander zu haben. An dieser Steile ein besonderer Dank an unsere "jungen Wilden". Es freut uns sehr, daß durch diese Treffen auch anderen begeisterten Fiat-Fahrern Mut gemacht wurde, ebenfalls neue Fiat-Clubs in Deutschland zu gründen. Unser Richard stand mit Rat und Tat zur Seite. Genug der 90er! Noch Lust zu lesen? Dann gönnt Euch noch den dritten und letzten Akt...

3. Akt: MILLENIUM UND DIE GEGENWART


Mittlerweile hat unser Club fast 100 Mitglieder, von denen sich gut die Hälfte aktiv im Vereinsleben beteiligt. Alle Veranstaltungen werden sehr gut besucht. Großes Lob an die Vorstandschaft! Doch wie sieht unser "Vereinsleben" aus? Als erstes möchte ich euch unsere gesellschaftlichen Aktivitäten näher bringen, da sich hier die meisten Mitglieder treffen. Jeden Mittwochabend findet unser Stammtisch statt, der meist aus 8 bis 12 Besuchern besteht und immer recht lustig abläuft. Jeder ist herzlich willkommen! Natürlich gibt es jeden Monat eine Mitgliederversammlung, bei der zwischen 25 und 40 Mitglieder anwesend sind und über allgemeine Neuigkeiten und Vorhaben informiert werden. Für all diejenigen, die nicht kommen können, gibt es monatlich per Post eine Clubinfo. Während der Sommermonate werden zudem noch diverse Veranstaltungen wie Grillfeste, Kegelturniere, Minigolf, Gaudi-Rallyes und sehr schöne Wanderungen und Ausflüge organisiert. Man sieht, es ist immer was los bei uns! Des Weiteren findet man beim Fiat-Club-Torino eine große Anzahl an Oldtimer-Freunden. Vor einiger Zeit trat überraschend ein ungeahnter Boom ein und plötzlich war fast jeder Oldtimer-Fan. Inzwischen gibt es sehr viele schöne Exponate bei uns im Club. Zum Beispiel mehrere X 1/9, einige Fiat 126 und 500er, Spider 124, Fiat Abarth usw. Und diese stehen nicht nur einfach rum! Nein, nein! Man findet sie bei vielen regionalen Veranstaltungen wie Automobil-Slalom, Gleichmäßigkeitsfahrten, Oldtimer-Rallyes oder einfach sonntags auf der Straße. Apropos Automobil-Slalom! An dieser Stelle muß man die enge Freundschaft zum AMC Deuerling erwähnen. Er war es, der vor 4 Jahren die sogenannte "GüMe" (Gürtelradimeisterschaft) ins Leben rief. Das heißt Motorsport für jedermann! Im Gründungsjahr der "GüMe" 1999 besuchten bereits einige von uns als Zuschauer so manches Rennen. Einzelne probierten noch im selben Jahr aus, wie sich denn ihre heißblütigen Italiener auf der Rennstrecke bewegen lassen. Bereits im 2. Jahr der "GüMe" konnte der Fiat-Club-Torino 10 aktive Motorsportler zählen. Jetzt wollt Ihr wissen mit welchen Fahrzeugen? Dies waren Cinquecento, Alfa 145, Abarth, Tipo, Uno, Panda usw. Aber bestimmt konnten sie gegen professionelle Motorsportler wenig ausrichten! Denkste!!! Bei der Jahresendwertung 2000 befanden sich bereits von 27 genannten Startern 6 Fahrer vom Fiat-Club-Torino unter den ersten 10. Bester war unser 2. Vorstand, Reiner Bornschlegl, mit einem Fiat Panda auf Platz 2. Da staunt Ihr, was? So, jetzt wißt Ihr was unser Club das ganze Jahr über so macht! Zum Schluß möchte ich noch unserem 1. Vorstand, Richard Wagner, stellvertretend meinen ganz besonderen Dank aussprechen! Ohne seinen unermüdlichen Einsatz all die Jahre über wäre dies alles nicht möglich gewesen!

Ich hoffe, Euch hat meine kleine Geschichte ein wenig gefallen!?
Euer Oliver

Chronik des Motorsports beim Fiat Club Torino

Zu Beginn des Bestehens des Fiat Club Torino spielte der Motorsport beim Club keine große Rolle. Gewiss einige wackere, wie Armin Limmer, Bernd Seidl, Franz Schimani, die ja auch beim AMC Deuerling beheimatet sind, waren damals schon erfolgreich in Sachen Motorsport bei Bergrennen Rallyes und Slalom. Das will aber nicht heißen, das es keine Motorsportbegeisterten beim Club gab. Nur beschränkte sich dies aufs Zuschauen oder auf Serviceunterstützung. Erst seit ein paar Jahren, als Armin beim AMC die Gürtlradlmeisterschaft aus der Taufe hob, war größeres Interesse vorhanden. Anfangs war auch die Begeisterung sehr groß, aber im Laufe der Zeit, zeichnete sich doch ein harter Kern der Motorsportaktiven ab. Neben den Anfangs erwähnten Sportlern sind nun Bornschlegl Reiner , Buchinger Oliver, Fink Heiko, Fink Ingo, Allkofer Christian, Scheuerer Michael, Glötzl Martin, Wagner Richard Bei der Güme im Einsatz. Auch Oldtimerrallys wurden schon bestritten. Neu war heuer der Einsatz bei Oldtimerbergrennen von Jürgen Ring und Richard Wagner. Zu hoffen wäre es, wenn sich noch weitere Mitglieder dem Motorsport widmen würden.

R.W.
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Revision: 2008/12/01 - 21:32

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